19. September 2026
18 Uhr
Queer Bar | mit Probst Steffen Paar
Der Herbst kündigt sich an, die QUEER BAR-Saison neigt sich ihrem Ende zu und wir laden zum letzten Mal in diesem Jahr zur QUEER BAR in den Garten der Arthur Boskamp-Stiftung ein. Am Samstag, den 19. September ab 18 Uhr ist Propst Steffen Paar zu Gast in der QUEER BAR. In einem moderierten Gespräch teilt der Propst Gedanken und persönliche Geschichten zum vielschichtigen Verhältnis von Kirche und Queerness. Anschließend gibt es viel Zeit für Fragen und informellen Austausch. Wie immer gibt es Drinks, Musik und die Gelegenheit, mit den Tischnachbar:innen ins Gespräch zu kommen.
der mann mit dem langen kleid
arbeitet nur sonntags, oder?
wird fürs kuchenessen bezahlt
leidet an und mit der kirche
und liebt seinen auftrag gleichermaßen
Steffen Paar
Steffen Paar ist seit 2023 als Propst im Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf tätig und lebt offen schwul. In seiner Funktion als evangelischer Kirchenvertreter unterstützt er lokale Aktionen und Initiativen, die sich für die Rechte queerer Menschen einsetzen. So war er Schirmherr des ersten CSD im Kreis Steinburg, der unter dem Motto #queerdurchskaff 2023 in Itzehoe stattfand und seitdem durch den Kreis wandert. Für sein engagiertes Eintreten für Vielfalt und Menschenwürde erhält Paar jedoch nicht nur Anerkennung, sondern immer wieder auch Anfeindungen. Bei der QUEER BAR wollen wir mit ihm ins Gespräch kommen!
Der Austausch mit Propst Steffen Paar am QUEER BAR-Tresen lädt dazu ein, über Glauben, Gemeinschaft und Queerness zu sprechen. Dabei geht es um Herausforderungen für queere Menschen in der Kirche, um Momente die Energie geben, um sich für die eigenen Überzeugungen einzusetzen, sowie um den Umgang mit Widersprüchen.
Über sich selbst schreibt Paar:
Geboren wurde ich am Rande des Nordschwarzwaldes und bin zwischen Schwarzwälder Kirschtorte und dem schönen Schlehen- & Heckengäu aufgewachsen. Der berufliche Weg als evangelischer Pastor führte mich von Württemberg über Hessen nach Schleswig-Holstein. (...) Ich stehe ein für eine Kirche, die die Menschenwürde achtet und niemanden diskriminiert, die Menschen fördert und nicht nach Vorurteilen und Äußerem aburteilt.
Die QUEER BAR wurde 2021 als Projekt von der Künstlerin Paul Niedermayer und der ehemaligen künstlerischen Leiterin des M.1, Agnieszka Roguski, ins Leben gerufen. Sie ist seitdem gewachsen, hat sich entwickelt und ist vor allem fester Bestandteil des queeren Lebens in der Region geworden.
Alle sind herzlich willkommen. Die Bar wird jeweils um 18 Uhr im Garten des M.1, Eingang Finnische Allee, 25551 Hohenlockstedt,geöffnet. Der Eintritt ist umsonst und barrierefrei.
Die Queer Bar 2026 wird gefördert durch die Änderwerk gGmbH im Programm Vor Ort Vereint.